INSZENIERUNG EINER KAPELLE

SONDERAUSSTELLUNG

Die Ausstellung in der Kapelle verbindet architektonische und handwerkliche Meisterleistungen. Gezeigt werden ausgewählte Objekte aus dem Wettbewerb Handwerk + Form 2018.

ÖFFNUNGSZEITEN SONDERAUSSTELLUNG

Fr, 9. November, 14–22 Uhr

Sa, 10. November, 10–20 Uhr

So, 11. November, 10–18 Uhr

 

LOCATION

Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums

Tipp: Aktuelle Sonderausstellungen im Werkraumhaus Andelsbuch von 17. November 2018 bis 12. Januar 2019: Designing Craft – Crafting Design (in Kooperation mit dem Royal College of Art London) und Neues Handwerk – Neues Wirtschaften (in Kooperation mit der New Design University St. Pölten).

 

Weitere Infos unter werkraum.at

Die POTENTIALe bietet dieses Jahr einen Blick in den Wald. In den Bregenzerwald. Bregenzerwälder Objekte werden in diesem Jahr bei der Messe und dem Festival zu Gast sein, konkret: ausgewählte Objekte aus dem Wettbewerb Handwerk + Form 2018. Die ausgestellten Projekte zeigen, wie ein kreativer, kunstvoller und probierfreudiger Zugang architektonische und handwerkliche Meisterleistungen entstehen lassen kann. Eigens für die ausgewählten Exponate wurde in der Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums eine Sonderausstellung konzipiert, welche auch die räumliche Erscheinung der Kapelle selbst mit einbezieht. Der Architekt Juri Troy gestaltet den Kapellenraum, verwandelt ihn in einen Ausstellungsraum und erschafft damit eine außergewöhnliche Darbietungsplattform. Seitenkapellen werden zu Ausstellungskojen und Kirchenbänke zu Projektträgern im doppelten Sinn.

Die Sonderausstellung wird unterstützt von der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg.


© Adolf Bereuter - Werkraum Bregenzerwald

MONTFORTER ZWISCHENTÖNE
PROGRAMM POP-UP-BÜHNE

Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums

 

 

Do, 8. November, 19–19.30 Uhr

Gruß aus der Küche

Ein Achtel Konzert – Programmvorschau und ein Glas Wein

Do, 8. November, 20 Uhr

Silent Stories

Konzert für sieben Vorarlberger Fotokünstler und ein Jazztrio

Fr, 9. November, 20 Uhr

Ambulanz für unlösbare Aufgaben Systemische Aufstellung:

Choreografie für Konflikt und Lösung

Sa, 10. November, 20 Uhr

Aus dem Nichts

Illustrations-Star Francesco Ciccolella zeichnet live. Musiker

des STEGREIF.orchesters improvisieren dazu.

 

 

Weitere Infos unter montforter-zwischentoene.at


Architektur trifft Kultur. Aus der Kapelle des Landeskonservatoriums wird eine Pop-up-Bühne mit Ausstellungsraum.

EINE KAPELLE ...

 

Die Montforter Zwischentöne sind mehr als nur Musik. Regelmäßig machen sie auf Vorarlbergs Vielfalt im Bereich von Architektur und Gestaltung aufmerksam. So auch mit ihrer Pop-up-Bühne. Auch in diesem Jahr wird dem Format eine neue Bühne geschenkt. Abermals ehrwürdig, ebenso herausfordernd. Denn wie verwandelt man einen Raum, der zu einem großen Teil aus Kirchenbänken besteht, in einen zeitgemäßen Bühnenraum? Man beauftragt einen wirklich guten Architekten. Juri Troy gestaltet die Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums.

... WIRD ZUR POP-UP-BÜHNE

 

Der Architekt nutzt die bestehenden

Elemente der Kapelle für eine gänzlich neue Lesart des Raumes. Plötzlich werden Kirchenbänke zur skulpturalen Bühnenkonstruktion, zu Ausstellungsmöbeln und sogar zu Bartresen. Drei thematisch voneinander abgegrenzte Zonen machen ein jeweils unterschiedliches Erleben des Raumes möglich – und treffen sich im Zentrum mit einer beeindruckenden Installation. Es scheint, als wäre hier in einem einzigen Atemzug ein vier Meter hoher Raum im Raum entstanden. Eine Plattform samt Ausstellungsraum. Es scheint, als wäre hier eine große Kraft am Werk gewesen – fähig, Stabilität und Leichtigkeit zu verbinden. Auf den ersten Blick unvorstellbar. Auf den zweiten fantastisch.

JURI TROY

 

Juri Troy wurde 1972 in Bregenz geboren, heute lebt und arbeitet er in Wien. Seine Projekte, viele von ihnen preisgekrönt, folgen unterschiedlichsten Maßstäben und Funktionen. Konstant sind jedoch die zentralen Themen seiner Arbeit: die Entwicklung von nachhaltigen Gebäudekonzepten und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe – insbesondere von heimischem Holz. Angestrebt wird eine ganzheitliche Architekturauffassung, welche die Baukultur als einen gemeinschaftlichen, gesellschaftlichen Prozess versteht. Denn wie wir unsere Gebäude formen, so formen sie uns.

MONTFORTER ZWISCHENTÖNE

 

Die Montforter Zwischentöne sind eine

Reihe an Veranstaltungen, die jährlich an drei Wochenenden zu je einem

Thema stattfinden. Die Themen werden mit jahreszeitlichen Stimmungen, Bräuchen und Festen verbunden und lassen neue Formate zwischen Dialog und Musik entstehen. Die Zusammenarbeit mit regionalen wie internationalen Kulturschaffenden aus den Bereichen Musik, Kunst und Wissenschaft fördert den Austausch: zwischen künstlerischer und fachlicher Perspektive, zwischen regional und international, zwischen AkteurInnen und Publikum.